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Was ist eine Photovoltaik-Anlage (Solarstromanlage)?
Eine Photovoltaikanlage (Fotovoltaikanlage)(PV-Anlage) erzeugt aus Sonnenlicht elektrischen Strom. Dieser Strom weist dieselbe Qualität auf, die im öffentlichen Stromversorgungsnetz zu Verfügung gestellt wird. Das Energiepotenzial der Sonne reicht schätzungsweise für die nächsten 4 Mrd. Jahre, die auf der Erde ankommende solare Energie übersteigt den täglichen Verbrauch um das 10.000 15.000fache. In unseren Breiten lässt sich Solarstrom sinnvoll nutzen. Die PV-Anlage besteht aus den folgenden Komponenten:
- Solarmodule: zur Umwandlung von Licht in elektrischen Strom
- Wechselrichter: wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um
- Montagesysteme: Alu-Profile zur Befestigung der Solarmodule auf dem Dach
- Einspeisezähler: zur Erfassung des Ertrags
Das Dach sollte stimmen
Zwar kann man Solarmodule auch gut an Fassaden anbringen oder freistehend installieren, doch die im Privatbereich typische Form der Installation ist die Aufbringung auf dem Dach.
- Entscheidende Voraussetzungen: Ausrichtung des Daches in Richtung Süden (Südost-Südwest)
- Mindestens 30 m² freie Dachfläche
- schattenfrei
Simples Grundprinzip
Ein typisches Photovoltaik-System besteht aus einer Anzahl miteinander verschalteter Solarmodule .Die darin integrierten Solarzellen, bestehend aus kristallinem Silizium, wandeln das einfallende Sonnenlicht in Gleichstrom um. Die einzelnen Module haben je nach Größe eine Leistung von 100 - 280 W und eine Größe von 1 - 2,5 m². Als Faustregel gilt:
- Um eine Leistung von 1 kWp zu erzeugen, benötigt man ungefähr 10 m².
Auf dem der Sonne zugewandten Dach eines typischen Privathauses von 30 50 m² lässt sich demnach eine Leistung von 3 5 kWp installieren. Die mit einer solchen Anlage übers Jahr erzeugte elektrische Energie, 2500 5000 kWh, entspricht dem typischen Jahresstromverbrauch einer drei- bis vierköpfigen Familie.
Ein Selbstläufer
Ihre Photovoltaik-Anlage erzeugt über das ganze Jahr Strom aus Sonnenlicht, und das nicht nur an klaren Sonnentagen, sondern auch an den bewölkten Tagen, wenn auch dann mit niedrigerer Leistung.
Der auf dem Dach erzeugte Gleichstrom wird in einem Kabel zu einem Wechselrichter geführt und hier in Wechselstrom umgewandelt.
In der Regel werden Sie diesen Strom, von einem eigenen Zähler registriert, in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Dafür erhalten Sie von Ihrem örtlichen Stromversorger eine gesetzlich festgelegte Vergütung, die durch das Erneuerbare- Energien- Gesetz (EEG) geregelt ist. Sie gehen also kein Risiko ein. Jede Kilowattstunde, die Sie erzeugen, können Sie über 20 Jahre lang einspeisen, und das vom Gesetzgeber garantiert. Ihren eigenen Strombedarf ziehen Sie wie bisher aus dem Netz Ihres Energieversorgers.
Welcher Geschäftsmann hat eine solche Abnahmesicherheit? Kein Wunder, dass die Solarstromtechnik längst auch frühere Skeptiker überzeugt hat.
Immer mehr bislang ungenutzte Dachflächen werden zu kleinen Sonnenkraftwerken und dabei noch architektonisch aufgewertet.
Vorteile der Photovoltaik
- Die PV-Anlagen sind zukunftorientiert, so leisten Sie einen Beitrag für die Umwelt, Ihre Kinder und Ihre Mitmenschen.
- Die PV-Anlagen werden finanziell gefördert und Sie genießen 20 Jahre lang garantierte Vergütung durch das EEG, durch diese Einspeisevergütung ( 51,8 Cent/kWh in 2006) amortisiert sich Ihre Anlage zu 100%.
- Solarmodule haben eine lange Leistungsgarantie wie kaum ein anderes Produkt.
- Ihre PV-Anlage benötigt kaum Wartung, da keine Verschleißteile eingebaut sind.
- Sie steigern damit den Wert Ihres Hauses.
- Durch den modularen Aufbau kann Ihre PV-Anlage jederzeit erweitert werden.
- Sie können mit Ihrer Anlage steuerliche Vorteile und Abschreibungen geltend machen.
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